Heraldischer Verein
"Zum Kleeblatt"
von 1888 zu Hannover e.V.

info@zum-kleeblatt.de

Als gemeinnützig und wissenschaftlich förderungswürdig anerkannter Trägerverein der
Niedersächsischen Wappenrolle (NWR)

 


Vollwappen-Muster

nach Prof. Heinrich Hußmann, Studienheft "Vom Zeichnen des Wappens", Köln 1964. Die hier abgebildete Zeichnung stammt von dem Heraldiker Gerhard Koggelmann.

 

Niedersächsische Wappenrolle

 

Die Niedersächsische Wappenrolle (NWR) wird in Fortsetzung einer vereinseigenen Wappenrolle (seit 1906 / 1910) geführt. Sie trägt ihren Namen aus Traditionsgründen, so wie der 1888 gegründete Trägerverein in Anlehnung an das Stadtwappen von Hannover das historisch als Kleeblatt angesehene Dreiblatt im Schilde führt. Die Tätigkeit der Wappenrolle ist nicht auf das Land Niedersachsen beschränkt. Es werden Familienwappen aus ganz Deutschland aufgenommen und veröffentlicht.

 

Register der Niedersächsischen Wappenrolle
(Eintragungen ab 1910)

 

 

 Niedersächsische Wappenrolle - Gesamtausgabe 2013 (Fotos: Dr. Volkmar Tönnies)

 


 

Dem Wappenausschuss der Niedersächsischen Wappenrolle (NWR) gehören immer
mindestens ein Heraldiker, ein Genealoge und ein Jurist an. 

 

NWR - Bearbeiter:
                                           
  Dr. Stephan Hauch
                                             Dieter Müller-Bruns 
                                             Dr. Arnold Rabbow
                                             Dr. Volkmar Tönnies (Führer der Wappenrolle)
                                             Dr. Michael Zander 

 

 


Anfragen und Antragsunterlagen:

Erläuterungen sowie Antragsunterlagen für eine Registrierung und Veröffentlichung des eigenen Familienwappens können bei der Geschäftsstelle des 1888 gegründeten Heraldischen Vereins "Zum Kleeblatt" als gemeinnützig und wissenschaftlich förderungswürdig anerkannten Trägerverein der Niedersächsischen Wappenrolle (NWR) angefordert werden.
 
Geschäftsstelle: Spandauer Weg 59, 31141 Hildesheim
Telefax 05121 / 8091011  -  
info@zum-kleeblatt.de 


Wappenstifterberatungen:

Die Bibliothek des Vereins ist jeden ersten Samstag im Monat von 10 bis 13 Uhr geöffnet. An diesen Tagen stehen Ihnen dort - in der Regel - ehrenamtliche Ansprechpartner des Vereins für Nachfragen zur Verfügung – möglichst mit vorheriger Terminabsprache.
Bitte lesen vorab folgende
Hinweise. Es ist zu beachten, dass zwar jede Person ein Wappen annehmen und führen kann, es jedoch bei altüberlieferten Wappen des Nachweises der Führungsberechtigung bedarf.

Bibliothek: Hannover (Calenberger Neustadt), Rückertstraße 1

Der Verein forscht nicht für Auftraggeber nach genealogischen Quellen. Hierzu wird auf die anerkannten freien Heraldiker und Genealogen verwiesen, welche in der Regel auf Honorarbasis arbeiten und auf unterschiedliche Wappenrollen, wie auch die Niedersächsische Wappenrolle, konzentriert sind.
 

 

 

 

 

 

 

 
Allgemeine Hinweise

 

(Quelle: Müller-Bruns, Dieter: Wappenrechtliche Aspekte von Familienwappenrollen - Teil 1, Kleeblatt, Zeitschrift für Heraldik und verwandte Wissenschaften 1/2015, S. 12 ff.)

Die Eintragung in einer Familienwappenrolle hat eine besondere Aussagekraft: Hier wird ein Familienwappen registriert. Die Eintragung erfolgt unter dem Wappennamen (Name der wappenführenden Familie). Damit dokumentiert die Eintragung, dass das Wappen einer genealogisch und namensmäßig genau bestimmbaren Familie registriert wurde und nicht ein Gemeinschaftswappen unterschiedlicher Personengruppen.

Die Annahme eines eigenen Familienwappens (Wappenstiftung) für sich und die eigenen namensgleichen Nachkommen ist eine einseitige Rechtshandlung, die einer hinreichenden Publizität bedarf, um wirksam zu werden und einen Anspruch gegen Unberechtigte rechtlich durchsetzen zu können.  Dies bedeutet: Durch den Wappenstifter ist eine klare, in Art und Weise selbstbestimmte hinreichende Kundgabe des eigenen Willens zur Führung des Wappens erforderlich.

Zur Begründung des Rechts an einem Familienwappen (Führungsberechtigung / Recht zur Weitergabe) bedarf es daher grundsätzlich nicht der Eintragung in einer Wappenrolle. Auch setzt der rechtliche Schutz des bestehenden Wappens eine derartige Registrierung nicht voraus. Es ist jedoch grundsätzlich anzuraten, bei einer Stiftung das Familienwappen in einer anerkannten Wappenrolle eintragen zu lassen und somit eine Veröffentlichung des Wappens zu gewährleisten. Sinn und Zweck einer Wappenrolle ist die Dokumentation von Familienwappen. Durch die Registrierung des Familienwappens und die folgende Publikation wird der Öffentlichkeit unter Beachtung des Ausschließlichkeitsgrundsatzes der Anspruch auf das Wappen gezeigt. Dies gilt auch für ältere Wappen. Durch die Eintragung in einer Wappenrolle mit anschließender Publikation kommt der Wille zur Führung des Wappens besonders klar zum Ausdruck.
Zudem kann der Führungsberechtigte über die analoge Anwendung der Vorschrift zum Namensschutz (§ 12 BGB analog) den Schutz seines bestehenden Familienwappens besser durchsetzen. Der Nachweis der längeren Wappenführung, der gegenüber Nichtberechtigten zu erbringen ist, wird durch die datenmäßig genau festgelegte Eintragung in einer Familienwappenrolle erheblich erleichtert. Durch die Eintragung und Veröffentlichung wird eine realistische Möglichkeit eröffnet, in Bibliotheken und Archiven einen Nachweis über das Wappen zu finden.

Wichtig: Familienwappenrollen dokumentieren die tatsächlich erfolgte Annahme und Führung eines Familienwappens als Willensakt durch die Berechtigten selber. Die Stiftung eines Familienwappens erfolgt für sich und die eigenen namensgleichen Angehörigen. Entsprechend wird eine aufoktroyierende Fremdstiftungen bzw. Wappenschenkungen durch andere Personen nicht eingetragen. Eintragungsfähig ist jedoch die gegebenenfalls danach erfolgte tatsächliche Annahme und Führungen des Wappens durch die Berechtigten selber. Nur vorsorglich wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass in Deutschland seit 1918 kein Familienwappen mehr durch eine „Obrigkeit“ verliehen oder bestätigt wird.
  

 

 

 

Die Wappenrolle als Druckwerk:
Notwendige Publizität und Dokumentation der Wappen

Von Fachkreisen anerkannte Wappenrollen werden in Deutschland heute meist als gedruckte Ausgaben von gemeinnützigen und als wissenschaftlich förderungswürdig anerkannten heraldischen Vereinen und Gesellschaften auf privatrechtlicher Basis geführt.

Diese Wappenrollen werden von Wappenstiftern gerne zusammen mit einer Registrierung als Publikationsorgane genutzt. In Streitfällen dienen die datenmäßig genauen Eintragen dem erforderlichen Nachweis der längeren Wappenführung.

In Wappenrollen werden alte und neue Familienwappen nach Prüfung in heraldischer, genealogischer und insb. auch wappenrechtlicher Hinsicht registriert und in Druckwerken veröffentlicht. Es werden Wappenbriefe ausgestellt.

Die einzelnen Druckwerke der anerkannten Wappenrollen in Deutschland sind in Schlüsselbibliotheken und einschlägigen Auslagestellen einsehbar und der Forschung zugänglich. Wenn weder eine gedruckte Ausgabe existiert noch die anderweitige unabhängige Verfügbarkeit sichergestellt ist, fehlt die Erfüllung der Kriterien der Publizität und der Dokumentation.

Im Zuge der fortschreitenden Internet-Entwicklung entstehen begleitend oder ersatzweise Internet-Wappenregister bzw. -Wappensammlungen. Hier dürfte es jedoch leider regelmäßig an den Kriterien einer dauerhaften Dokumentation und allgemeinen Verfügbarkeit an typischen Auslagestellen fehlen, sofern nicht begleitend eine gedruckte Version angeboten wird.

 

 

 

 

Der Heraldische Verein "Zum Kleeblatt" und damit die Niedersächsische Wappenrolle bekennen sich zur Einhaltung der „Berliner Erklärung“.  
Am 24. April 2009 wurden durch Heraldiker in dieser Erklärung bekannte heraldische Gestaltungsgrundsätze zusammengestellt:

  1. Fernwirkung: Ein Wappenbild sollte - wie moderne Verkehrszeichen - aus größerer Entfernung erkennbar sein, so dass es selbst für eine Verwendung im Siegel noch verkleinert werden kann. Insofern kommt die heraldische Darstellung mit möglichst wenigen Farben, Schildteilungen und Figuren aus.

  2. Stilisierung: Die Heraldik bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen natürlicher und abstrahierender Darstellung, sollte aber stets genügend gegenständlich bleiben. Das gelingt ihr durch Stilisierung herkömmlicher - seltener von modernen - Figuren, durch Vereinfachung und Übertreibung der Charakteristika, etwa der Bewehrung von Tieren (Zähnen, Krallen, Hufen, Hörnern, Schnäbel) oder der Staubgefäße, Blätter und Früchte von Pflanzen. Das führt zum

  3. "Pars pro toto"-Prinzip: Danach steht ein Teil für das Ganze. Zur leichteren Erkennbarkeit werden typische Teile vereinfacht abgebildet: statt eines Pfluges eine Pflugschar, statt eines Wagens ein Rad, statt einer Eiche eine Eichel usw.

  4. Anzustreben ist stets eine feld- bzw. schildfüllende Darstellung: Große Figuren reichen [fast] bis zum Rand, natürliche Größenverhältnisse bleiben außer Betracht. Überlappungen durch Mittel- und Herzschilde sind unerwünscht.

  5. Kontrastreichtum entsteht durch die Verwendung möglichst weniger, auch "verwechselter" Farben: Die Einhaltung der heraldischen Farbregel führt zu kontrastreicher Darstellung, weswegen auch Charakteristika, wie die Bewehrung der Tiere, anders tingiert werden sollten. Verwendung finden nur ganze Farben oder Metalle, keine Farbnuancen oder Pastelltöne.

  6. Im Schild Landschaften oder Gebäude (Kirchen, Schlösser, Rathäuser etc.) konkret und perspektivisch darzustellen, ist unheraldisch (keine Ansichtskartenheraldik!). Die Wappenkunst fotografiert nicht, sondern verwendet typisierte, flächige Musterbilder, auch im Profil. Sie ist zweidimensional. Dieser Verzicht auf Perspektive gilt nur für den Schildinhalt, während die äußeren Wappenteile "natürlich", d. h. dreidimensional aufgefasst werden, insbesondere die plastische Helmzier.

  7. Buchstaben oder Zahlen sind nicht bildhaft und auch nicht unterscheidungskräftig genug, weswegen die Verwendung von Monogrammen, Ziffern etc. als unheraldisch und auch als anachronistisch gilt.

  8. Größenverhältnisse: sie wechseln in der Stilgeschichte, doch sollte eine Relation von 3 (Schild) : 2 (Helm) : 3 (Helmzier) vorherrschen.

  9. Die das Schildbild möglichst wiederholende Helmzier wird nicht "schwebend" dargestellt, sondern sichtbar an dem am Schildrand aufsitzenden Helm befestigt und folgt diesem in seiner Blickrichtung nach vorn oder seitwärts gewendet. Der (ältere) Stechhelm ist der typische bürgerliche Wappenhelm, der (jüngere) Bügelhelm kommt im Allgemeinen dem Adel zu; mit der Begründung einer heute überholten Unterscheidung wird der Bügelhelm vielfach prätentiös dazu verwendet, adelige Abkunft vorzuspiegeln.

  10. Die Wappendarstellung folgt der Wappenbeschreibung (manière de blason) und ist grundsätzlich nicht an den zur Entstehungszeit gültigen Stil gebunden, auch nicht an die in der Spätgotik bzw. in der Frührenaissance vorherrschenden Formen. Unter- und Oberwappen müssen zeitlich und stilistisch zu einander passen; sie sollten eine künstlerische Einheit bilden.

 

 

 

 

Wappenstiftung - Gute und schlechte Wappenentwürfe 

Für einen Wappenstifter kann die Wahl eines geeigneten Wappenbildes ohne Hilfestellung durch einen Heraldiker mühevoll werden.

So sollte bei der alleinigen Verwendung von Heroldsstücken bzw. einfachen Schildteilungen sehr umsichtig vorgegangen werden. Sie kommen als ein allgemeines Gestaltungselement bereits in einer Vielzahl alter Wappen vor. In der Regel erfolgt daher die Kombination mit einer „gemeinen Figur”. Hier gibt es so gut wie keine Tiere, Pflanzen oder Gegenstände, die nicht Eingang in die Heraldik gefunden hätten.

Auf die alleinige Darstellung von alten Wappenbildern wie Löwe, Adler, Lilie oder Kreuz sollte tunlichst ebenfalls verzichtet werden.  Sie wurden  -  wie  überhaupt einfache Wappenbilder - bereits vielfach verwendet. Die in mehreren Sprachen bekannte alte Redensart "Si tu n´as pas du blason, prends le Lion" ("Wer kein Wappen hat, führe einen Löwen“) sollte heute möglichst unbeachtet bleiben.

Neugestaltung eines Wappens 

Es gilt die einschränkende Regel: Weniger ist mehr! Leider wird häufig für jedes Familienmitglied ein Symbol in den Schild aufgenommen. Das Familienwappen ist aber keine Familienchronik. Wird der Schild mit Symbolen überladen, so schadet dies der in der Heraldik angestrebten Klarheit sowie der leichten Erkennbarkeit und zeigt einen schlechten heraldischen Stil. In der Vergangenheit war es erforderlich, dass Wappen aus einer gewissen Entfernung gut erkannt werden konnten. Das Wappen sollte auch in der kleinsten Abbildung (z. B. auf einem Siegelring) erkennbar bleiben.

Auch sollen grundsätzlich keine modernen Elemente zu Wappenbildern gemacht werden, die nicht zu Schild und Helm passen. Bilder, die nicht der Zeit der Wappen entsprechen, gelten als unheraldisch. Wer ein bestimmtes Gerät abbilden möchte, der sollte sich vergewissern, wie es in der Vergangenheit ausgesehen hat.

Bei der Information über das genaue Aussehen der Gegenstände kann zudem festgestellt werden, wie gut sich Wappenbilder auf das Wesentliche reduzieren lassen. Die dargestellten Symbole sollten so einfach wie möglich sein. Es dient der angestrebten Eindeutigkeit, wenn anstelle umfangreicher Gegenstände nur deren charakteristische Einzelteile dargestellt werden. So genügt oft die Darstellung eines Mühleisens statt der Darstellung einer ganzen Mühle (so bereits der Heraldiker Otto Hupp, Ehrenmitglied des Heraldischen Vereins "Zum Kleeblatt").

 

 


 

Verwendung von Kronen etc.

Gelegentlich wird heute im bürgerlichen Deutschland bei neu gestifteten Familienwappen die Verwendung von Rangkronen, Bügelhelmen, Wappenmänteln und Schildhaltern angestrebt. Die jahrelange Wappenberatung zeigt leider, dass dies bei neuen Familienwappen regelmäßig prätentiös dazu verwendet werden soll, um adelige Abkunft vorzuspiegeln.

Bei den Forderungen nach den Attributen des vormaligen Adels (Kronen, Bügelhelm etc.) im eigenen neuen Familienwappen wird argumentiert, dass durch die Umwälzungen in Deutschland nach dem 1. Weltkrieg die Reste der bis dahin noch bestehenden überholten Vorrechte des Adels abgeschafft worden seien. Dabei wird erstaunlicherweise fast immer der Gleichheitsgrundsatz (Artikel 3 GG) bemüht. Daher fragt der Heraldiker Dr. Bernhard Peter ("Zum Kleeblatt", KMdH), wenn denn alles so egal sei, warum dann z.B. gerade der Bügelhelm angestrebt werde. Es kann auch überspitzt genau entgegen  argumentiert werden, dass gerade der elegante und ältere Stechhelm idealer Ausdruck des Bekenntnisses zur Demokratie ist. Bei der Diskussion könne der Eindruck gewonnen werden, dass die Wappenstifter, die am vehementesten mit dem Wegfall der Standesschranken für Kronen und Bügelhelme argumentieren, insgeheim doch eine große Sehnsucht nach Attributen genau der Gesellschaftsschichten besitzen, deren Abgrenzung sie wegdiskutieren wollen.

Fazit: In der Heraldik hat die Glaubwürdigkeit. eine große Bedeutung. Aus diesem Grund werden heute neu angenommene bürgerliche Familienwappen mit dem eleganten alten Stechhelm als geschlossenen Helm ohne bewegliche Teile und ohne Halskleinod in die Wappenrollen eingetragen. Bei einem altgeführten bürgerlichen Wappen wird eine Eintragung eines Wappenbildes mit Bügelhelm nur dann vorgenommen, wenn der Nachweis erbracht wird, dass die Familie bereits vor 1806 das Wappen unbeanstandet mit Bügelhelm geführt hat. Bei der Eintragung von neu angenommenen bürgerlichen Familienwappen wird auf die Verwendung von Kronen, Wappenmänteln, Schildhaltern und mehreren Helmen verzichtet.

In der im Jahr 2009 von Heraldikern in einer "Berliner Erklärung" zusammengestellten Liste von altbekannten heraldischen Gestaltungsgrundsätzen ist u.a. festgelegt: 
"Der (ältere) Stechhelm ist der typische bürgerliche Wappenhelm, der (jüngere) Bügelhelm kommt im Allgemeinen dem Adel zu; mit der Begründung einer heute überholten Unterscheidung wird der Bügelhelm vielfach prätentiös dazu verwendet, adelige Abkunft vorzuspiegeln."

 

 



 

Eintragungen von Familienwappen in mehrere Wappenrollen

Die Niedersächsische Wappenrolle (NWR) trägt auch bereits zuvor an anderer Stelle registrierte Familienwappen ein.

  • Voraussetzung ist, dass der Wappenstifter bzw. der führungsberechtigte Antragsteller das eigene Familienwappen einer erneuten heraldischen und wappenrechtlichen Überprüfung des Wappenausschusses der Wappenrolle unterwirft sowie über ein entsprechendes Nutzungsrecht an der eingereichten Zeichnung des Familienwappens verfügt.

  • Bei einer Eintragungen eines Familienwappens in mehrere Wappenrollen ist jede beteiligte Wappenrolle eigenverantwortlich zur Ausstellung von Wappenbriefen berechtigt.